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Gut durch den Sommer - coole Tipps für deine Haustiere!

25.06.2026

Sommer, Sonne, Sonnenschein – was für uns nach Urlaub klingt, kann für unsere Haustiere schnell zur Belastung werden. Anders als wir können viele Tiere ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders auf unsere Unterstützung angewiesen.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen und etwas Aufmerksamkeit kommen Hunde, Katzen, Kaninchen & Co. sicher durch heiße Tage.

Hunde: Abkühlung mit Köpfchen

Für Hunde gilt: Aktivitäten gehören in die kühlen Morgen- oder Abendstunden. Lange Spaziergänge, Radtouren oder Hundesport sollten an heißen Tagen vermieden werden.

Besondere Sommertipps:

Vorsicht vor heißem Asphalt! Mit dem 5-Sekunden-Test kannst du prüfen, ob der Boden zu heiß ist: Kannst du deinen Handrücken keine fünf Sekunden auf dem Asphalt liegen lassen, ist er auch für Hundepfoten zu heiß.

Ganz wichtig: Ein Hund gehört niemals in ein geparktes Auto – auch nicht "nur kurz". Bereits wenige Minuten können bei dieser Hitze lebensgefährlich werden.


Katzen: Die Hitze selbst managen – mit etwas Unterstützung

Katzen sind wahre Sonnenanbeter, wissen aber meist selbst, wann ihnen die Hitze zu viel wird. Sie suchen kühlere Plätze auf und schlafen an heißen Tagen besonders viel.

Du kannst sie dabei unterstützen: Freigängerkatzen sollten die Möglichkeit haben, sich jederzeit ins Haus oder den Schatten zurückzuziehen.


Kaninchen: Sommer kann lebensgefährlich werden

Kaninchen vertragen Hitze deutlich schlechter als Kälte. Besonders Tiere in Außenhaltung benötigen jetzt besondere Aufmerksamkeit

Ein sicheres Sommergehege bietet: Praktische Tipps: Geschlossene Ställe oder Kunststoffhäuschen können sich innerhalb kurzer Zeit extrem aufheizen und sollten im Sommer unbedingt vermieden werden.


Was tun bei einem Hitzschlag?

Ein Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Notfall und muss sofort behandelt werden.

Warnzeichen können sein: 1. Bring das Tier sofort an einen schattigen Ort.

2. Beginne umgehend mit der Kühlung, am besten mit reichlich kühlem Leitungswasser. Besonders effektiv ist das Benetzen des gesamten Körpers in Kombination mit Luftzug (z. B. durch einen Ventilator).

3. Biete frisches Wasser an – aber zwinge das Tier nicht zum Trinken.

4. Fahre sofort zum Tierarzt oder in die Tierklinik und setze die Kühlung möglichst während des Transports fort.

5. Verzichte auf Eiswasser oder Eisbäder, da diese die Wärmeabgabe beeinträchtigen können.