
30.01.2026
Die Anzahl der Streunerkatzen in Niederösterreich steigt massiv an. Trotz großer Bemühungen seitens der Tierschutzvereine werden es jedes Jahr mehr und mehr Katzen. Mit der hohen Population gehen zahlreiche Krankheiten einher, die sich explosionsartig verbreiten und auch vor unseren Hauskatzen nicht Halt machen. Katzenschnupfen, FIV, FeLV und Parvovirose sind nur einige davon. Katzen, die sich mit diesen Krankheiten anstecken und unbehandelt bleiben, leiden furchtbar und sterben oft einen qualvollen Tod.
Seitens des Landes Niederösterreich gibt es ein Kastrationsprojekt für Streunerkatzen, um die Population und damit auch den sogenannten Seuchendruck zu minimieren. Zwei Drittel der Kosten für die Kastration übernimmt das Land, ein Drittel der Kosten die jeweilige Gemeinde.
Die Teilnahme an diesem Projekt ist für die Gemeinden jedoch nicht verpflichtend. So nehmen Jahr für Jahr immer weniger Gemeinden teil, und 100 % der Kosten bleiben letztlich bei Tierschutzvereinen und engagierten Privatpersonen hängen.
Eine verpflichtende Teilnahme kann nur gesetzlich durch den Bund geregelt werden.
Um diese unhaltbare Situation endlich nachhaltig zu ändern, hat die Tierschützerin Gabriele Drechsler eine Petition gestartet. Das Ziel: die verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Streunerkatzen-Kastrationsprojekt.
Die Last darf nicht länger fast ausschließlich auf den Schultern privater Initiativen, Tierheimen und engagierter Einzelpersonen liegen.
Jetzt unterschreiben: Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt - Online-Petition
Wir bitten dringend um Unterstützung!





