Resozialisierung im Tierschutzheim St.Pölten


… mit der einzigartigen Sheila-Harper-Methode.
Sheila Harper war im September zu Besuch bei uns im
Tierheim und es wurde gemeinsam sogleich ein Konzept erarbeitet, wie wir aktuell 33 Straßenhunde am besten betreuen und weitervermitteln können.

Im September hatten wir wieder einen besonders schwierigen Fall zu meistern.
Wir kamen in einen Haushalt in dem mehr als 30 Hunde „untergebracht“ waren. Die Tiere waren allesamt besonders verstört und aufgebracht, nicht zuletzt weil die Besitzerin wild gestikulierend und schreiend die Rettung erschwerte. Wir haben unsere Freunde vom Die Gute Tat – Tierheim Dechanthof in Mistelbach informiert welche uns zur Hilfe kamen und auch 13 Hunden eine Unterkunft auf Zeit geben konnten.

Die Hunde sind nicht sozialisiert, können nicht an der Leine gehen und haben große
Probleme mit Menschen, da sie an diese nicht gewöhnt sind. Unsere 19 Hunde haben wir in 4 Gruppen aufgeteilt. Durch Beobachtung konnten wir feststellen, welche Tiere sich gut untereinander verstehen und sich gegenseitig unterstützen.

Die Hunde wurden unter anderem nach Alter – aber auch nach Familienzugehörigkeit getrennt.
Einen besonderen Fall stellte die Tante einer Rasselbande dar: Diese war in stetigem Stress, konnte sich nicht entspannen. Das färbte auf die Gruppe ab und deshalb entschlossen wir uns eine Welpengruppe zu gründen.
Des Weiteren begannen wir mit den Hunden, welche am zugänglichsten sind. Dadurch lernt das Rudel wie sie sich zu verhalten haben.

Im Anschluss werden die Hunde geschult, welche größere Verhaltensproblemen aufzeigen. Dazu werden wir unsere erfahrenen und gut sozialisierten Hunde, mit je 1 bis 2 Straßenhunde zusammenführen. In weiterer Folge werden dann diese Hunde, mit unserer Hilfe, ihre sozialen Kontakte und das Erlernte an ihre Artgenossen weitergeben.
Wir erhoffen uns dadurch, dass sich die verschlossenen Hunde schneller resozialisieren
lassen und so auch eine schnellere Vermittlung möglich wird.

Anbei findet ihr noch einige Fotos von unseren Schülern